3 Zeitschriftentips und Arcsoft Photo Studio 5

ralfeberle

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;) Hallo Alle! ;)

1.

In der neuen CHIP - November 2002 - sind rund 35 Seiten Photokina-Nachlese drin:
Der erste Artikel stellt Digicam-Highlights vor und, das muß ich sagen, der Artikel besteht ca. zu 50% aus großformatigen Bildern der Kameras selbst und macht einem den Mund ganz schön wässrig.  :P :P :P
Die Artikel zwei und drei beschäftigen sich mit Digifilmkameras und dem besseren filmen damit - das betrifft uns eher weniger.  :(
Aber zu guter letzt lockt die Zeitschrift mit einem Digi-Fotowettbewerb mit folgender Teilnahmeaufgabe:
'Fotografieren Sie ein Motiv Ihrer Wahl, das 70 Jahre oder älter ist. Senden Sie das Foto als Abzug oder auf CD-R an ...
Die Adresse lautet:
CHIP-Redaktion
Stichwort: "Hewlett-Packard-Bundle"
Poccistr. 11
80336 München
Ach ja, zu gewinnen gibts 10 Drucker-Kamera-Bundles:
1x HP Photosmart Digicam 850 + HP Photosmart Drucker 7550, Wert ca. 1320 EUR
4x HP Photosmart Digicam 812 mit Docking-Station + HP Photosmart Drucker 7350 + HP Premium Fotopapier, Wert ca. 1120 EUR
5x 4x HP Photosmart Digicam 720 + HP Photosmart Drucker 5550 + HP Premium Fotopapier, Wert ca. 1120 EUR
Zu allen Preisen gibts hinzu HP 6-Farb-Tintenpatronen, 64 MB Speicherkarte
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2.

Die aktuelle c't - Heft 21/2002 - beschäftigt sich in einem lesenswerten sechsseitigen Artikel mit der Farbkalibration mit einfachen, preisgünstigen Mitteln. Ist in der Kurzfassung des Artikel im Inhaltsverzeichnis nur die Rede von Scanner-Bildschirm-Drucker, zeigt sich, daß der eigentliche Artikel sehr wohl auch Digikameras mit einschließt. Bevor ich näher darauf eingehe, erst noch etwas Grundlagen.

Farbkalibration für Einsteiger
Einfach ausgedrückt geht es darum, vom Drucker einen möglichst gleich aussehenden Ausdruck dessen zu bekommen, was der Monitor darstellt. Dazu müssen die darstellbaren Farbräume aller beteiligten Geräte aufeinander abgestimmt werden. Der Monitor erzeugt additive Farben, d.h. er produziert farbiges Mischlicht aus Rot-Grün-Blau-Pixeln, die also selbst strahlen. Deren Farben überlagern sich im Auge, wenn der Betrachtungsabstand groß genug ist, so daß nicht mehr einzelne Pixel erkennbar sind. Der Farbeindruck dagegen, den wir von einem Ausdruck haben, entsteht subtraktiv. Weißes - idealerweise - fällt auf ein Farbpigment, dieses schluckt einen bestimmten Farbanteil und strahlt den Rest zurück. Der Rest ist die Farbe, die wir sehen. Das Pigment strahlt also nicht selbst, sondern ist nur als Farbe bei externer Beleuchtung erkennbar. Additive und subtraktive Farben aufeinander abzustimmen geht mit Einschränkungen einher: vor allem der Helligkeit der Farben. Der Druck kann nicht so strahlend wie der Bildschirm sein.

Beispielsweise werden kostenlose, viele sehr günstige und wenige teurere (dreierlei, ab 150 EUR, 1035 EUR, ab 670 EUR) Hilfsmittel genannt. Für Digicams und Scanner gibts z.B. ein Gratis-Downloadbild unter
http://www.heise.de/ct/ftp/02/21/232/

Der Artikel geht in die Tiefe, aber immer verständlich. Es lohnt sich, einmal alles durchzuarbeiten. Bessere Ausdrucke sind der Lohn.  :D :D :D

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3.

In der aktuellen PC Professionell - 11/2002 - wird das Fotobearbeitungsprogramm Photo Studio 5 von Arcsoft beschrieben.
Positiv hervorgehoben werden:
Stitching-Funktion für Panoramabilderzeugung, (einfache) Ebenenverwaltung, Farbkorrektur, rote Augen-Tool, 40 Spezialeffekte mit Vorschau, Makros, bis 100 Undo-/Redo-Schritte.
Negativ fiel auf:
Datei-öffnen ohne Vorschau, dünnes Handbuch, wenig Im- und Exportformate - z.B. kein GIF, keine kontextsensitive Hilfe, keine Webfunktionen, keine Gradationskurven, keine Vektormasken, keine selektive Farbkorrektur.
Das zum Preis von 50 EUR. Gesamturteil (Zitat): befriedigend in Leistung :-/ und Ausstattung :-/, gut in Bedienung :).
 
Re: 2 Zeitschriftentips und Arcsoft Photo Studio 5

Zum Tip Nr. 3 PC-Professionell möchte ich im gleichen Heft noch einen Tip auf Seite 112 nachreichen:

Es wurden so ziemlich alle am Markt verfügbaren mobilen Speichermedien einem umfassenden Vergleichstest unterzogen. Gestested wurden allerdings am meisten 128 MB Medien, wenige 256 MB und einige kleinere.

Fazit: Compactflash sind deutlich am schnellsten. Zwar halten da manche USB-Sticks mit, aber die sind nicht für Digicams tauglich. Bei allen Medientypen gibt es je nach Hersteller teils starke Geschwindigkeitsunterschiede, bei Compactflash sind die Module von Kingston mit Abstand am schnellsten. Dazu die Anmerkung, daß DRAM-Module und andere Speicher von Kingston schon immer zur Topliga gehörten wenn nicht sogar die besten sind.

Gruß,

Ralf
 
Hallo!

Tja, so schnell können Tests (s.o. PC Professionell) überholt sein:

In der schon ganz oben erwähnten c't wird ein neuer Compactflash Speicher von Apacer namens 'Photo Steno Pro' mit 128 MB vorgestellt - nebenbei bemerkt, scharfer Konkurrent von Kingston. Das besondere an dem Ding ist, er ist kompatibel mit dem Standard, aber das Innnenleben hat's in sich. Das Gerät schreibt die Daten intern parallel weg, woraus in etwa eine Verdopplung (!) :o der Schreibgeschwindigkeit erreicht wird.

So weit, so toll, aber...das eignet sich nur für das RAW-Bildformat und bei dem ergibt sich auch nur bei schneller Kameraelektronik dieser Geschwindigkeitszuwachs. Welche schnell sind, muß jeder selbst testen. Die c't hatte eine Minolta Dimage 7i im Einsatz.

Beim JPG-Bildformat ist der begrenzende Faktor die Zeit für das Komprimieren, es ergibt sich mit Photo Steno Pro keinerlei Geschwindigkeitsvorteil. Beim Auslesen profitiert man vom hohen Tempo nur, wenn der Kartenleser mithalten kann, wenn er also per USB 2.0 oder Firewire am PC hängt. Preise in Asien umgerechnet für das 128er MB-Teil ca. 150,- EUR. Mein Tip: mal ein Stück besorgen, aber mit der Händlerzusage, es zurückgeben zu können - oder mit der Kamera zum Speicherhändler gehen und vor Ort gleich testen.
 
Beim JPG-Bildformat ist der begrenzende Faktor die Zeit für das Komprimieren, es ergibt sich mit Photo Steno Pro keinerlei Geschwindigkeitsvorteil.
Ist es tatsächlich die Zeit zum Komprimieren oder die Zeit aus den Raw-Daten das Bild zu interpolieren. Wenn es nur um's Komprimieren ginge, könnte man ja in TIFF abspeichern.

Poeth
 
Hallo Poeth!

Der Artikel hebt nur auf die Kompression bei JPG ab bezüglich keines Zeitgewinns und nennt das hohe Tempo nur im Zusammenhang mit RAW.

Beispiel war ein RAW-Bild mit 9,7 MB: statt 27 sec nur 17 sec zum Abspeichern. Vermutlich läge TIFF irgendwo in der Mitte zu JPG.

Gruß,

Ralf
 
Der Artikel hebt nur auf die Kompression bei JPG ab bezüglich keines Zeitgewinns und nennt das hohe Tempo nur im Zusammenhang mit RAW.
Schade! Dann kann man eben nur vermuten...

Poeth
 
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