Alte Fotos mit Rotstich gescanned

Oberheizer

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Ein Großteil meiner alten Fotos (in Fotoalben eingeklebt, 20 Jahre und älter) hat zum Teil einen kräftigen Rotstich und fängt an zu verblassen. Bisherige Versuch mit FixFoto die Fotos wieder zu "normalisiern" waren sehr unbefriedigend (XE847, Farbkurven, ...). Vielleicht mache ich ja auch prinzipiell etwas falsch. Als Beispiel habe ich ein Foto angehängt.

Hat jemand Erfahrung damit und kann mir helfen?
 
Hallo!

Was hältst du hiervon?

rotstich.jpg

RGB-max, Weißabgleich, Farbtemperatur nach Gefühl...

Gruß

Günter
 
Hallo Günter,

vielen Dank. So gut habe ich das nicht hingekriegt.
Da ich sehr viele Bilder mit diesen Problemen habe noch eine Frage: Kann man das mit einem Script o.ä. automatisieren?
 
Hallo!

Keine Ahnung, ob das sich mit einem Skript im Stapel verarbeiten lässt! Ich habe mit Skripten nichts am Hut, halte es in diesem Fall auch nicht für gut, da man jedes Bild mit dem Auge abstimmen muss.

Dafür geht es mit RGB-max recht flott, die Farbtemperatur kann man nur mit dem "Erinnerungsauge" einstellen, Weißabgleich erfordert Referenzpunkt bzw. -fläche. Bei mir war es ein ca. 10 Sekunden-Schnellschuss.

Gruß

Günter
 
Hallo Gümter, noch eine Frage. Was meinst Du mit RGB-max. Das habe ich nirgends gefunden (bin nicht ganz so fit, wie Du...)
 
Hallo,

Menü Bild -> Tonwert -> Histogramm.

Grüße
Micha
 
Hallo!

RGB-Max findest du unter der Schaltfläche "Histogramm" bzw. Menuepunkt "Bild", "Tonwert", "Histogramm".

In der Bedienungsanleitung gibt es Näheres unter dem Stichwort "Tonwert".

Gruß

Günter
 
Vieleicht sollte man noch erwähnen das dieser RGB-Max Knopf erst
seit 2.77 Beta5 zur verfügung steht.
 
Hallo,

welche Version von FixFoto verwendest Du denn?
Die aktuelle Version von FixFoto bekommst Du hier.
Die brandaktuelle Betaversion findest Du hier.

In dieser Version findest Du im Multidialog Histogramm die Schaltfläche RGB-Max.

Schönen Gruß,

Martin
 
Viele Scanner lassen auch schon einen (Vorab-)Weißabgleich nach dem Prescan zu, so dass die Bilddatei nicht in einer Farbe absäuft. Danach natürlich FF mit z.B. RGB-max oder XE847 oder per Hand
 
Angesicht der ;)"hervorragenden" ;) Qualität der eingebauten Bildbearbeitungsfunktionen der Scannersoftware, der meistens so ;) qualitav hochwertigen Vorschauen ;) usw. sollte man _alles_ was mit der Bildbearbeitung zu tun hat tunlichst in FF machen (oder anderen professionellen Programmen). Ich würde dazu raten, jede diesbezügliche Scannergrundeinstellung daruf zu untersuchen ob nicht schon Schärfung, Farbabgleich etc defaultmäßig eingeschaltet ist und das dann ausschalten.
Gruß
Heiner
 
Hallo Heiner!

So pauschal gesprochen ist Deine Aussage barer Unsinn. Wenn Du es beschränkt hättest, würde ich zustimmen. Aber es gibt ein paar Scanprogramme, die geeignet sind, einem viel Nachbearbeitungszeit abzunehmen. Es ist beim Scannen eigentlich das Ziel, ein perfektes Ergebnis zu erhalten, das höchstens noch in Nuancen nachbearbeitet werden muß. Dafür schließlich kalibriert man seinen Scanner. Und bietet der Scanner durch einen Infrarotscan die Möglichkeit, Kratzer und Schmutz zu eliminieren, schaltet man diese Funktion auch selbstverständlich ein und versucht nicht in FF nachträglich diese Fehler durch Klonen zu beseitigen.

Mein Beispiel ist wie immer SilverFast (www.lasersoft.de). Damit bringt man Scans zustande, die nicht unbedingt nachbearbeitet werden müssen. Ebenso kann man auch so scannen, daß noch Nachbearbeitung möglich ist, also Kontraste, Farben und Schärfe noch Spielraum bieten. Die gröbsten Fehler gehören aber auf jeden Fall beseitigt und insbesondere bei Bildserien mit sehr ähnlichem Fehler geht dies sehr rationell. ;)

Die Bildbearbeitungsfunktionen von SilverFast sind, wie Du schreibst hervorragend, also warum nicht nutzen? Und die Vorschau ist auch wie geschrieben qualitativ hochwertig und beliebig skalierbar, also beste Voraussetzung für erfolgreiche EBB (elektronische Bildbearbeitung).

Gruß,

Ralf
 
Hallo Ralf!
Jedem seine Meinung. Auch im Falle von Silverfast ziehe ich Photoshop und natürlich FixFoto den eingebauten Funktionen vor. Wer einen Scanner mit über das Normalmaß hinausgehenden technischen Finessen besitzt wäre natürlich dumm diese nicht zu benutzen. Aber schon z.B. beim Unscharfmaskieren hört es bei mir auf. Zum Weißabgleich habe ich die gleiche Ansicht. Kratzer entfernen dito. Kalibriert sollte der Scanner sein, das versteht sich von selbst. Automatiken haben immer ihren Reiz, da gilt aber hier wohl das Gleiche wie bei I2E.
Gruß
Heiner
 
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