Digital Photgraphie & Bildbearbeitung

luckykon

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Digital Photographie & Bildbearbeitung

Möchte mal eine provokante Frage stellen. Vielleicht geht es ja noch anderen so.
Wir investieren Digitalkameras die gute bis sehr gute Bilder machen und dann versuchen wir diese mit Bildbearbeitungsprogrammen zu "verschönen". Ich frage mich manchmal, ob das nicht zu viel des Guten ist. Von der Zeit die ich vor dem PC verbringe will ich garnicht reden.

Gruß Kon
 
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AW: Digital Photgraphie & Bildbearbeitung

luckykon schrieb:
Ich frage mich manchmal, ob das nicht zu viel des Guten ist. Von der Zeit die ich vor dem PC verbringe will ich garnicht reden.
... und wenn man mal betrachtet, was wir dann hinterher mit den Bildern wirklich machen und wen sie dann wirklich interessieren, sieht die Bilanz nochmals trauriger aus....

Für die Einen ist es Beruf oder besser Profession und für die Anderen eben Hobby - Bei manchen auch beides. Die Ersteren müssen den Aufwand treiben, die letzteren wollen ihn treiben. Sicher hat jeder eigene Gründe dafür, aber ökonomisch (auch zeitökonomisch) ist das meist nicht. Aber solange es Freude macht und der Entspannung dient...
Schließlich kann jeder frei das Maß an Zeit und Geld einstellen, das er mag und vertreten kann.

Und FixFoto gehört noch zu den kostengünstigeren Komponenten mit doch erheblichem Mehrwert.

Gruß
Jürgen
 
AW: Digital Photgraphie & Bildbearbeitung

Hallo!

Deine Frage beschäftigt und füllt so etliche Foren!

Was ist EBV und wozu EBV? Ganz einfach, gleich nach der Aufnahme bzw. eigentlich schon vorher beginnt grundsätzlich jede EBV, nämlich mit den Kameraeinstellungen des Fotografen! Weißabgleich, Empfindlichkeit, Kontrast, Sättigung - EBV pur! Wahl der Bildgröße und Speicherart (JPG, RAW, TIF) - EBV!

Auch zu Zeiten der Analogfotografie fand schon Bildbearbeitung im Labor und beim Vergrößern statt! Solange man Bildbearbeitung als "Bearbeitung" und nicht Veränderung bzw. Manipulation versteht...

Gruß

Günter
 
AW: Digital Photgraphie & Bildbearbeitung

luckykon schrieb:
Möchte mal eine provokante Frage stellen. Vielleicht geht es ja noch anderen so.
Wir investieren Digitalkameras die gute bis sehr gute Bilder machen und dann versuchen wir diese mit Bildbearbeitungsprogrammen zu "verschönen". Ich frage mich manchmal, ob das nicht zu viel des Guten ist. Von der Zeit die ich vor dem PC verbringe will ich garnicht reden.

Gruß Kon
Das war schon immer so,egal ob analog oder digital-Hobby kostet Zeit und je nachdem wie man es betreibt kann es auch zu einer Obsession werden.
Aber nur durch dieses private Angagement werdend Dinge in Bewegung gesetzt und es entwickeln sich neue Techniken ,die z.T. auch richtungsweisend sind (siehe dieses Forum und die daraus resultierende Entwicklung von FF).

Zum Zeitverbrauch muß ich sagen ,daß z.Bsp. die Schwarzweißfotografie mit eigener Filmentwicklung und Vergrößerung in der Dunkelkammer mind. geanu so zeitfressend ist wie die EBV. Aber das ist Hobby-keine Wirtschaftlichkeitsprüfung nötig-da hoher Spaß und Erholungfaktor.

Also weiterhin viel Spaß beim zeitfressenden Hobby
Gruß
Bruno
 
AW: Digital Photgraphie & Bildbearbeitung

guenter_w schrieb:
Was ist EBV und wozu EBV? Ganz einfach, gleich nach der Aufnahme bzw. eigentlich schon vorher beginnt grundsätzlich jede EBV, nämlich mit den Kameraeinstellungen des Fotografen! Weißabgleich, Empfindlichkeit, Kontrast, Sättigung - EBV pur! Wahl der Bildgröße und Speicherart (JPG, RAW, TIF) - EBV!
Und in die Liste von Günter fehlt noch einige die wichtigste Sachen, geometrische Bearbeitungen (Kissen/Tonnen-Korrektur, Perspektive, Drehungen) und EXIF-Daten (Fotografname und Copyright).

Diese Sachen kommt eigentlich zuerst.

Grüsse,
 
AW: Digital Photgraphie & Bildbearbeitung

Hallo,

auch ich kenne noch die Zeiten in der Dunkelkammer, wenn ich meine s/w Bilder vergrößerte. Wie oft habe ich da den Vorgang wiederholt - mit veränderter Belichtung, abwedeln, Ausgleichsentwicklung - bis das Bild einigermaßen den Vorstellungen entsprach.
Übrigens: Abwedeln - mit diesem Begriff können sicher nur noch wenige etwas anfangen.
Aber das waren unsere fast einzigen Maßnahmen, um an einem Bild etwas zu verändern, bzw. zu verbessern (könnte man noch Negativ- und Positivretusche nennen). Als dann auf Farbe umgestiegen wurde, war gar nichts mehr zu machen. Ich jedenfalls konnte mir kein Farblabor leisten.
Jetzt, wo die Papiere gut sind und die Belichter die Bilder drucken und nicht mehr entwickeln, sind ja Bilder wieder vorzeigbar.
Aber für mich war die Digitalfotografie nochmals ein Riesensprung, den ich auch als älterer Fotoamateur noch gern gegangen bin. Und ich bin glücklich, die Möglichkeiten, die mir die Digitalfotografie einschl. der Bildbbearbeitung - spez.mit FF - in die Hand gibt, nutzen zu können.
Ich hab dies nur einmal etwas umfassender geschildert, um zu zeigen, was das doch für ein Quantensprung ist, den wir da in den letzten Jahren gegangen sind - und den ich nicht missen möchte.

Herzl. Grüße
Heinz
 
AW: Digital Photgraphie & Bildbearbeitung

Hallo Heinz!

Also ich kann mich noch an etliche andere Dinge erinnern, mit denen variiert wurde, z.B. Papierauswahl, Belichtungszeit, abdecken, Vaseline für Effekte (Weichzeichnung), Doppel- bzw. Mehrfachbelichtung, usw... Von der Planscherei ganz zu schweigen!

Tempi passati!

Gruß

Günter
 
AW: Digital Photgraphie & Bildbearbeitung

guenter_w schrieb:
Also ich kann mich noch an etliche andere Dinge erinnern, mit denen variiert wurde, z.B.
... Papier schräg halten zur Ent- (oder Ver-) zerrung! :D
 
AW: Digital Photgraphie & Bildbearbeitung

giraffengero schrieb:
... Papier schräg halten zur Ent- (oder Ver-) zerrung! :D
Ja da Traümt man im digitalen Zeitalter von.....
Mit nichtlinearen Verzerrungen tut sich FF noch schwer.... Papier war da biegsamer ;D ;D
 
AW: Digital Photgraphie & Bildbearbeitung

Hallo,

wie ich lese, gibt doch noch etliche alte Hasen.
Alles klar, aber ich konnte ja keinen zu langen Roman schreiben. Deshalb nur ein paar Einwürfe als Gegenüberstellung zur Jetztzeit.
 
AW: Digital Photgraphie & Bildbearbeitung

Hallo,

ja, die SW-Technik in der DuKa hab ich auch noch erlebt, das war mein Einstieg in die Fotografie - im Schullabor.

Aber mal im Ernst:
Bilder werden nur beachtet, wenn sie an der Wand hängen - im Album (von Erinnerungen mal Abgesehen), im Diamagazin oder jetzt auf Festplatte sind sie ohne Nutzen und Wert, denn niemand außer uns selber sieht sie meistens an.

Gut hier im Forum ist es was Anderes, da kann man über Bilder diskutieren - aber sonst liegen sie doch nur irgendwie nutzlos rum.

Ich betrachte die Fotografiererei eher als ein Medium, um meine Kreativität zu stärken, um meine künstlerischen Fähigkeiten |) zu testen und zu schulen. Und die Digitale kommt mir da grad recht, weil ein Bild nix kostet. Sie verleitet aber auch zum schnellen Schludern, zum serienmässigen Ablichten.

Zum Thema: Ich versuch so wenig wie möglich nachzuarbeiten. Für die Wettbewerbe hier nur e847, Kontrastautomatik, Ausschnitt, Größe anpassen und nachschärfen. Dank FF in wenigen Augenblicken geschehen. Verfremdungen etc. sind nicht mein Ding, meine Zeit investier ich lieber ins Bilder machen, in Motivsuche, in Bildaufbau _vor_ dem Klick, in die sorgfältige Auswahl - und muss hinterher feststellen, dass es doch nicht immer gelingt. Aber _dagegen_ hilft keine EBV. Ein schlecht gestaltetes Bild bleibt schlecht.

Servus, Stocki
 
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