Fototechnik allgemein GPS in Kamera integriert - Erfahrungen?

Juergen_net

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Hallo,

überlege gerade anläßlich des nächsten Urlaubs eine neue Kamera zu kaufen. Taschenknipse, da immer dabei, endlich WW (hier ist meine f31d mit 35mm einfach unpraktisch) und wenn möglich GPS.
Da rücken die Panasonic TZ 8 oder TZ 10 in den Fokus, die sich durch den eingebauten GPS unterscheiden.
Hat jemand von Euch schon Erfahrungen mit integrierten GPS-Empfängern? Ist das praktikabel (Aufsetzzeit, Empfindlichkeit) oder fährt man mit einem externen Tracker besser?
Vielen Dank!
Gruss
Juergen
 
AW: GPS in Kamera integriert - Erfahrungen?

Hallo!

Ich fände praktische Urlaubserfahrung auch ganz erkenntnisreich. Bedenken gibt es bei mir vor allem in bezug auf den Stromverbrauch und die Startzeit bis zum Erreichen der Positionierung. Leider ist ausgerechnet bei neuen Navis die Erkennung wesentlich langsamer als bei älteren, zumindest nach meiner Erfahrung.

Noch halte ich von externen Trackern mehr (zumal wenn man mehrere Kameras hat!).

Gruß

Günter
 
AW: GPS in Kamera integriert - Erfahrungen?

Hallo,

überlege gerade anläßlich des nächsten Urlaubs eine neue Kamera zu kaufen. Taschenknipse, da immer dabei, endlich WW (hier ist meine f31d mit 35mm einfach unpraktisch) und wenn möglich GPS.
Da rücken die Panasonic TZ 8 oder TZ 10 in den Fokus, die sich durch den eingebauten GPS unterscheiden.
Hat jemand von Euch schon Erfahrungen mit integrierten GPS-Empfängern? Ist das praktikabel (Aufsetzzeit, Empfindlichkeit) oder fährt man mit einem externen Tracker besser?
Vielen Dank!
Gruss
Juergen

Du solltest trotzdem dieses externe Gerät in Betracht ziehen.

http://nachbelichtet.com/2009/08/08...otagger-gt-01-geotagging-richtig-komfortabel/

Hab es mir vor 2 Wochen angeschafft und es ist so dermaßen schnell. Kein Vergleich zu meiner SIRFIII Bluetooth-Maus...
 
AW: GPS in Kamera integriert - Erfahrungen?

Vielen Dank für die Info. Sicher ein interessantes Teil zum vertretbaren Preis. Benötigt aber einen Blitzschuh. Das hat die TZ10 als Taschenknipse leider nicht, wäre dafür wohl auch zu groß. Und man weiß nie wie lange der Almanach-Server wirklich zur Verfügung steht.
Gruß, Juergen
 
AW: GPS in Kamera integriert - Erfahrungen?

Vielen Dank für die Info. Sicher ein interessantes Teil zum vertretbaren Preis. Benötigt aber einen Blitzschuh. Das hat die TZ10 als Taschenknipse leider nicht, wäre dafür wohl auch zu groß. Und man weiß nie wie lange der Almanach-Server wirklich zur Verfügung steht.
Gruß, Juergen

Das Teil hat ja noch einen externen Auslöseknopf. Praktisch, wenn man sich gleich in ein Gebäude begibt. Tja... was den Server angeht, da mache ich mir erstmal keine Gedanken. Je mehr Leute das Ding kaufen, umso sicherer wird der Server ;-)
 
AW: GPS in Kamera integriert - Erfahrungen?

Hallo Jürgen,

ich steh noch immer auf externe Tagger, da dort die Auswahl groß und für jeden Wunsch was dabei ist.

Ich hab im Sturkopf einiges zum Geotaggen geschrieben. Kannst Dich ja mal durchwühlen.

Ich würde nach wie vor nix anderes mehr haben wollen als mein Garmin GPSmap 60CSx oder vergleichbares. Das Teil lässt sich mit entsprechendem Kartenmaterial ausgestattet zum Wandern, Radeln oder zur Not auch für die Kartennavigation verwenden. Die beiden Akkus (AA) halten lang (mindestens 12-14 Stunden) und lassen sich auch in der Wüste Gobi am Touri-Kiosk mit normalen Batterien ausrüsten, wenn's mal mit dem Ladestrom klemmt.

Das Gerät speichert, wenn so eingestellt, täglich ein fertiges GPX-File auf die Speicherkarte und kann so ohne Computer mindestens 10 Jahre täglich 24 Stunden tracken, wenn die Speicherkartengröße ausreicht.

Du siehst auf den ersten Blick, ob's trackt, kannst auf der Karte gucken, wo Du gerade bist, was willst Du mehr?

Als Alternative, wenn Gewicht und Platz für das Garmin mal nicht da sein sollten, hat sich das Holux gut bewährt, da wenigstens mit Display ausgestattet und mit einer AA-Batterie/Akku betreibbar. Das speichert aber nur begrenzt, was bedeutet, daß Du die Daten regelmäßich auf einen Computer auslesen musst.

Der Rest meiner persönlichen Meinung steht wie gesagt im Sturkopf.
 
AW: GPS in Kamera integriert - Erfahrungen?

Hallo Jürgen,
ich steh noch immer auf externe Tagger, da dort die Auswahl groß und für jeden Wunsch was dabei ist...

Mein lieber Sturkopf

1. Wenn ich schon einmal 1000 Aufnahmen an einem Tag mache, dann auf einem Sportplatz, in einer Sporthalle oder in einem Festsaal. Da macht es absolut keinen Sinn, permanent einen Tagger mitlaufen zu lassen, weil der Ort sich ja nicht ändert.
2. Mit dem Garmin bin ich weit weniger oft unterwegs als mit der Kamera.
3. Ein Urlaubstag an dem ich 1000 Aufnahmen mache, ist für mich kein Urlaub.
4. Mich zieht es im Urlaub nicht in menschenleere Gegenden, wo es zwar Batterien gibt, aber keinen Stromanschluss.
5. Notfalls tut es da, wo es keinen Strom gibt - aber ein gut sortiertes Batterien-Fachgeschäft ohne überlagerte Ware! - auch ein USB-Adapter für das Kfz oder irgendwas solares.
6. Ich bin oft mit dem Fahrrad unterwegs. Kamera habe ich dabei, weiß aber nicht, ob ich fotografieren werde. An solchen Tagen lief der "Oldschool-Tagger" schon mal stundenlang umsonst. Heute ist es einfach schön, die Kamera rauszunehmen und ohne Wartezeit auszulösen.
7. Zeigt dir die Bilora-Software auch noch POIs in der Nähe deines Aufnahmestandortes an. (Falls die Koordinaten mal nicht ganz exakt sind und das kommt auch schon mal bei "normalen" GPS-Geräten vor. )

Ich habe vor dem Bilora ein Treo und eine Bluetooth-Maus benutzt und fand es im Vergleich zum Bilora sehr umständlich - was natürlich auch an der Hardware lag. Falls jemand sowieso ständig einen Garmin in seiner Fototasche mit sich führt, oder nur aus dem fahrenden Auto fotografiert, oder auf ausgedehnten Wanderurlauben, dann würde ich dieser Person auch nicht zum Kauf des Bilora raten. Wenn aber jemand keinen Garmin hat, weil er so etwas eigentlich nicht braucht, warum sollte so jemand mehr als 70 Euro ausgeben wollen?

Die Blockierung des Blitzschuhes ist in der Tat lästig. Für mich aber nur, weil ich dann an meiner Immer-Dabei-DP1 keinen optischen Sucher mehr aufstecken kann ;)
Dann löse ich halt den Bilora mit der Taste aus. Klar, es gibt Nutzer, die mehr als 1000 Blitzaufnahmen an einem Tag im Freien machen, aber da gehöre ich nicht dazu. Ich bin bekennender AL-Fan.

BTW: Wie viele Aufnahmen machst Du eigentlich im Jahr?
(Ich komme auf ca. 10000-12000 und höchstens 5% davon sind Blitzaufnahmen und geschätzte 0,1% Blitzaufnahmen im Freien)
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: GPS in Kamera integriert - Erfahrungen?

Hallo,
Mein lieber Sturkopf
ich bin weder Dein Sturkopf, noch bin ich lieb. Macht aber nix. ;D
1. Wenn ich schon einmal 1000 Aufnahmen an einem Tag mache, dann auf einem Sportplatz, in einer Sporthalle oder in einem Festsaal. Da macht es absolut keinen Sinn, permanent einen Tagger mitlaufen zu lassen, weil der Ort sich ja nicht ändert.
...wenn ich längere Zeit an ein und dem selben Ort fotografiere, mach ich nach Ankunft meinen Garmin aus und kopiere den letzten Tag mit FixFoto in die übrigen Bilder des gleichen Standorts.
2. Mit dem Garmin bin ich weit weniger oft unterwegs als mit der Kamera.
Ich aber nicht, denn mein Garmin hängt am Kamerarucksack.
3. Ein Urlaubstag an dem ich 1000 Aufnahmen mache, ist für mich kein Urlaub.
das ist doch nicht mein Problem. Ich mache, ob Urlaub oder nicht, nicht von der Anzahl der Belichtungen abhängig. Da ich aber öfter mal innerhalb eines Urlaubstages eine bestimmte Route laufe, radle und/oder fahre, freue ich mich, daß ich mein Garmin mit Karte und Routenaufzeichnung dabei habe, es eingeschaltet halten und mich auf den Urlaub und meine Fotos konzentrieren kann. So what!
4. Mich zieht es im Urlaub nicht in menschenleere Gegenden, wo es zwar Batterien gibt, aber keinen Stromanschluss.
Und ich find's lästig, auf jeden kleineren Trip einen Notebook mitschleppen zu müssen, um einen Tracker laden oder oder Waypoints runterladen zu müssen. Und weil Du nicht in einsame Gegenden gehst, solltest Du nicht davon ausgehen, daß ich, Jürgen oder irgend ein anderer das auch so halten.
5. Notfalls tut es da, wo es keinen Strom gibt - aber ein gut sortiertes Batterien-Fachgeschäft ohne überlagerte Ware! - auch ein USB-Adapter für das Kfz oder irgendwas solares.
Gut daß ich das nicht brauche, da mein Garmin praktisch unbegrenzt aufzeichnen kann. Und wie Du schon richtig bemerkst, kriege ich die Batterien dafür überall, ohne ein Solarladegerät aufbauen zu müssen und tagsüber, wo ich eigentlich tracken möchte, meinen Trackerakku zu laden.
6. Ich bin oft mit dem Fahrrad unterwegs. Kamera habe ich dabei, weiß aber nicht, ob ich fotografieren werde. An solchen Tagen lief der "Oldschool-Tagger" schon mal stundenlang umsonst. Heute ist es einfach schön, die Kamera rauszunehmen und ohne Wartezeit auszulösen.
Ähm... was glaubst Du, was ich mache? eine meiner Kameras rausnehmen und fotografieren. Der Tracker läuft, weil ich ihn auf der Radeltour durchaus auch als Navi und zur Streckenaufzeichnung nutze.
7. Zeigt dir die Bilora-Software auch noch POIs in der Nähe deines Aufnahmestandortes an. (Falls die Koordinaten mal nicht ganz exakt sind und das kommt auch schon mal bei "normalen" GPS-Geräten vor. )
Mein 60CSx zeigt die POIs auch, dazu noch die Karte, die Route und trackt überraschend genau.
Ich habe vor dem Bilora ein Treo und eine Bluetooth-Maus benutzt und fand es im Vergleich zum Bilora sehr umständlich - was natürlich auch an der Hardware lag. Falls jemand sowieso ständig einen Garmin in seiner Fototasche mit sich führt, oder nur aus dem fahrenden Auto fotografiert, oder auf ausgedehnten Wanderurlauben, dann würde ich dieser Person auch nicht zum Kauf des Bilora raten. Wenn aber jemand keinen Garmin hat, weil er so etwas eigentlich nicht braucht, warum sollte so jemand mehr als 70 Euro ausgeben wollen?
...aber jemandem ohne Blitzschuh an der Kamera einen Blitzschuh-Tracker empfehlen tust Du.
BTW: Wie viele Aufnahmen machst Du eigentlich im Jahr?
(Ich komme auf ca. 10000-12000 und höchstens 5% davon sind Blitzaufnahmen und geschätzte 0,1% Blitzaufnahmen im Freien)
Und was hat das mit meinen Erahrungen mit Trackern zu tun?

Aber ich glaube, ich mag hier nicht weiter diskutieren. Meine Empfehlung für den Jürgen ist gemacht und Dir gönne ich Deinen Bilora von Herzen. Ich würde ihn mir nicht kaufen, aber das habe ich ja oben dargestellt.
 
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Hallo Kuni, mit Dir kann ich nicht diskutieren ;-) denn ich stimme Dir voll zu.
Man sollte aber eins bedenken, wenn man mal Blut geleckt hat, weil man weis wo die Bilder gemachtwurden, will man auch wissen, wo war ich denn an dem Tag, wo bin ich rumgelaufen resp. gefahren. Nächster Schritt, Planung und Orientierung, also sollte man sich gleich was wie das Garmin oder ähnlich holen. Ich spreche aus eigener Erfahrung, wobei bei mir zerst das Thema GPS Orientierung und Trackaufzeichung waren. Deshalb hat sich einiges angesammelt, ein Garmin GEKO zur Orientierung, ohen Karte, ein PDA mit GPS und ensprechnder Software nd Katre und last bit not least ein Tragger, weil der zeichnet mir alles auf, wo ich rumgefahren bzw. rumgelaufen bin, hängt einfach so sm Rucksach rum und will nur bei jeder zweiten oder dritten Tour neue Batterien.
Hartmut
 
AW: GPS in Kamera integriert - Erfahrungen?

@ kuni

In deinem Blog kritisierst Du - unter anderem - dass der Bilora nur 1000 Datensätze speichern könne - was im Übrigen nicht stimmt, es sind um die 2000 - deshalb habe ich dich nach der Anzahl deiner Aufnahmen gefragt. Die Kritikpunkte mit dem belegten Blitzschuh und dem geringen Speicher fallen bei meinem Nutzerverhalten nicht ins Gewicht. Und wenn ich mir die Aufnahmen meines Foto-Stammtisches vergegenwärtige, kommen da auch nur sehr selten Blitzgeräte zum Einsatz und niemand macht da mehr als 2000 Aufnahmen pro Tag.

Vermutlich liegen unsere Differenzen darin begründet, dass ich von jemandem ausgehe, der primär fotografieren will. Da interessieren nicht die Schleifen, die ich zum Sujet gelaufen bin, sondern der Ort, an dem ich auf den Auslöser drücke. Ich sehe es auch nicht ein, warum ich stundenlang ein Gerät betreiben soll, das nur wenige Minuten wirklich gebraucht wird. Ausschalten geht nicht, weil ich nicht erst 3 Minuten warten will, bis es wieder betriebsbereit ist. Aber ich lade mit Freuden jede Nacht die Akkus für meine Cam und sortiere auf meinem Netbook die Ausbeute des Tages.

Du gehst - vielleicht - von jemandem aus, der sich in erster Linie orientieren will. Mit Freude lädt diese Person jede Nacht sein GPS und die Akkus in der Cam reichen für 14 Tage. In diesem Fall sind die GPS-Daten quasi ein Abfallprodukt der Outdoor-Aktivitäten, die sich prima für`s Zweithobby verwerten lassen.

Zwei unterschiedliche Nutzer, die ihre Aufgaben unterschiedlich bewältigen, und damit hätte es - wir befinden uns in einem Fotoforum und nicht in einem Outdoorforum - gut sein können. Du schießt aber über`s Ziel hinaus, wenn Du auf Grund deiner individuellen Anforderungen ein Gerät runtermachst, das für dich persönlich nicht passt.

@ Juergen_net
Sorry, ich bin nicht ganz auf dem Laufenden, welche kompakte nun einen Blitzschuh hat und welche nicht.
 
AW: GPS in Kamera integriert - Erfahrungen?

Kurzes Update meinerseits: Habe mir die TZ10 zugelegt. Ein lokaler Händler hatte ein interessantes Angebot.
Werde mal so starten und dann sehen, wie sehr mein GPS-Appetit beim Essen wächst. Im Auto habe ich auch noch ein bis zwei Navis, z.T. mit der Möglichkeit des Trackens, was ich bisher allerdings noch nicht genutzt habe. Allgemeiner Zeitmangel.
Erster Eindruck von der Kamera: GPS funktioniert. Manchmal ist die neue Position sofort nach dem Aussteigen aus dem Auto da, manchmal dauert es eine gefühlte Ewigkeit. Habe noch keine Ahnung warum das so inkonsistent ist.
Das mitgelieferte Programm ist für mich völlig unbrauchbar, da es nicht auf meinen Homeserver zugreifen kann. Übrigens auch nicht auf USB-Platten.
Dummerweise kann man derzeit (fast) nur mit diesem Programm die Klartext-Daten dieser Kamera anschauen.
Cam2PC scheint beim automatischen Drehen diesen Teil der Makernotes zu zerstören.
FixFoto 2.92_17 schein beim normalen Speichern diese Maker-Notes nicht zu zerstören (ja, ich bin noch immer bei dieser alten FF-Version....).
 
AW: GPS in Kamera integriert - Erfahrungen?

Erster Eindruck von der Kamera: GPS funktioniert. Manchmal ist die neue Position sofort nach dem Aussteigen aus dem Auto da, manchmal dauert es eine gefühlte Ewigkeit. Habe noch keine Ahnung warum das so inkonsistent ist.
Hast Du dazwischen die Kamera jeweils ausgeschaltet? Wenn ja, unterschiedlich lange?
 
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Hast Du dazwischen die Kamera jeweils ausgeschaltet? Wenn ja, unterschiedlich lange?
Ja, immer ausgeschaltet. Allerdings aktiviert die Kamera in diesem Modus alle paar Minuten den GPS-Empfänger, um schneller aufzusetzen. Das könnte man durch den "Flugzeugmodus" verhindern und Strom sparen. Aber für diese Tests habe ich "normal" ausgeschaltet. Dann gerät sie in diesen Modus. Wenn der Empfänger aktiviert wird, blinkt kurz eine LED. Nach einigen Stunden ohne erfolgreichen Empfang unterläßt sie dann diese Empfangssequenzen. So lange war ich allerdings bei diesen Tests nicht im Auto.
 
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