i2e bei Nicht-Europäern

Ralph

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Oh du schöner Westerwald
Ich habe nach dem Urlaub eine ganz interessante Erfahrung mit i2e gemacht, die für mich deutlich gemacht hat, auf welchen subjektiven "Seh-Modellen" diese Funktion beruht.

Üblicherweise liefert i2e ja recht gute Ergebnisse, auch bei Proträts oder anderen Aufnahmen von Personen. Jedenfalls solange diese Personen dem in Europa vorherrschenden Typus entsprechen, sprich: sie eine "rosige" Haut haben.

Bei Menschen mit brauner Haut verschiebt i2e aber manchmal die Hautfarbe so sehr ins rötliche, daß es nicht mehr schön anzuschauen ist. Hier bringen RGB-Max oder Y-Max auf die Schnelle bessere Ergebnisse.

Ist meine Vermutung richtig, daß i2e auf einem optischen Modell beruht und versucht, ein Bild soweit es geht auf dieses Modell hin zu optimieren? Hier dann abgestimmt auf das, was der Durchschittseuropäer als angenehm oder "knackig" empfindet.

Ralph
 
AW: i2e bei Nicht-Europäern

Also meine schön gebräunten Sherpa Freunde haben bis jetzt noch nicht ihre Farbe verloren. Ich benutze aber nicht die Default-Werte, sondern habe den oberen linken Regler auf 1,35 und Schärfe deaktiviert. Ich mache immer zuerst Autokontrast mit Farbsättigung, I2E und dann Schärfe Y 75. Da liege ich bei den meisten Bildern gut, wenn meine Kamera auch den automatischen Weissabgleich gemacht hat.

Grüße, Rainer
 
AW: i2e bei Nicht-Europäern

ralfeberle schrieb:
...I2E ist im Prinzip eine - patentierte - Blackbox, über deren Interna nur der Hersteller Bescheid weiß. Was er preisgibt...
das ist schon erstaunlich und es wird verständlich, warum sehr häufig die i2e Taste ein Aha-Erlebnis werden lässt.
 
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