AW: Dumme Frage zu i2e professional
Hallo!
Ich denke, es führt aufs Glatteis, Preise anderer EBV-Tools oder auch vollwertiger Programme mit FixFoto zu vergleichen. Wir können kaum nachvollziehen, wie deren Preisbildung stattfindet, ob z.B. ein Entwicklerteam davon leben muß oder nur ein Einzelner bzw. Familie wie bei FF.
Weiterhin denke ich, daß nur auf Grund des guten Rufs von FixFoto und Joachims Verhandlungsgeschick auf der Photokina, ein solch günstiger Preis für die zwar gebremste, aber funktionskomplette I2E-Variante erreicht werden konnte. Das dürfte für die I2E-Entwickler eine nicht ganz leichte Entscheidung gewesen sein. Ich gehe weiters davon aus, daß sie sich von der günstigen FF-Variante hauptsächlich einen Werbeeffekt versprechen, daß eine Reihe Anwender sich die Pofessional-Version zulegen werden. Würden sie nicht damit rechnen, wäre der Preis bestimmt nicht nur zehn Euro.
Man sollte nicht aus den Augen verlieren, wer vor FixFoto die eigentliche Zielgruppe für I2E war: Profis, Leute, die mit dem Algorithmus Zeit sparen und Geld verdienen. Daß die I2E-Macher für ein so niedrigpreisiges Produkt wie FixFoto ihren Broterwerb einem anderen Entwickler, also Joachim, gegeben haben, ist auch nicht zu verachten und zeugt von Vertrauen. Daß sie dafür von einem keinen Teil I2E-Intensivanwendern auch wieder monetären Rückfluß sehen wollen, ist nicht unverschämt oder Abzocke, sondern verständlich.
Ich bin normalerweise auch in der vordersten Reihe, wenns um Abzocke-Rufe geht. Aber aus eigener Software-Erstellung kann ich sagen, der Preis einer Software richtet sich nicht allein nach dem enthaltenen Know-How, der Leistungsfähigkeit der Wettbewerber, sondern vor allem auch danach, wieviel Geld er dem Anwender spart, sprich, wie schnell sich die Investition amortisiert.
Gruß,
Ralf