Bildausgabe Farbmanagement und Monitorkalibrierung

  • Ersteller Ersteller Doehns
  • Erstellt am Erstellt am
AW: Farbmanagement und Monitorkalibrierung

Hallo Ralf,
webnetbox schrieb:
diese Einstellungen haben jetzt aber nicht wirklich was mit Farbmanagement zu tun.
mich würde interessieren mit was diese Einstellungen, nach deiner Meinung, zu tun haben.
Vielen dank im Voraus.

Martin
 
AW: Farbmanagement und Monitorkalibrierung

Das alle Geräte abgeglichen werden müssen ist nun aber allen inzwischen klar, oder? Ist eigentlich ja auch eine Binsenweisheit.
Um mit dem Überbaufürallessammelbegriff "Farbmanagement" klar zu kommen, sollte man die Diskussion auf die im Wesen grundverschiedenen Ziele ausgerichtet führen.

----

Den sog. Soft-Proof kann man nat. als Teil des Farbmanagements bezeichnen.
Quasi ein Feature zusätzlich: Die Simulation, "so-als-ob", eine visuelle Unterstützung auf eventuelle Problembereiche und Farbverschiebungen, bedingt durch den Wechsel in ein anderes Medium, in einen anderen Farbraum.... Nicht zu verwechseln mit der später real stattfindenden Änderung.
Es ist und bleibt eine Simulation, die keinesfalls und niemals das wirkliche Bildergebnis ersetzt.
Im engeren Sinne des Farbmanagements ist das nur ein nice-to-have, hat aber nichts mit der wirklich notwendigen Umrechnung für eine korrekte Ausgabe zu tun.

OT. Nebenbei bemerkt: "Farbmanagement" ist schon so ein denglischer Begriff... der "adelt" :) auch die einfachsten Dinge...
Vor allem, vermute ich, die Farbmanager ;D.

schreibt und grüßt
der "Pinsel-Ingenieur", der mit dem "Fingerprofil".
 
AW: Farbmanagement und Monitorkalibrierung

Hallo Marti!

Ich sags mal drastisch:

Ich gehe von sRGB-Bildern aus und die Arbeitsplatzbeleuchtung vernachlässige ich.

Wenn mein Monitor kalibriert ist, sehe ich meine Bilder farbrichtig.
Wenn der Monitor meines Freundes kalibriert ist, sieht er seine Bilder farbrichtig.
Wenn wir unsere Bilder bearbeiten, produzieren wir beide keine Farbstiche in den Bildern.

Wenn ich meinem Freund meine Bilder schicke, sieht er sie wiederum farbrichtig.

Es ist mir völlig wurst, ob der Monitor meines Freundes die Bilder so zeigt wie mein Monitor. Es reicht mir, daß er sie farbrichtig sieht. Für dieses Szenario brauchen wir kein Farbmanagement, sondern nur zwei hardware-mäßig richtig eingestellte Monitore.

Nur bei Profis ist es nötig, daß man auch an beiden Monitoren über die exakt gleiche Anzeige verfügt und zwar nur aus einem einzigen Grund: Wenn man miteinander kommuniziert, damit man über die gleiche Farbe spricht! Kommuniziert man nicht, ist die Darstellung auch bei Profis völlig wurst.

Meistens kommuniziert man nur über die Darstellung auf dem Papier, dem Druck. Jedoch muß hier nur der, der das Bild zu Papier bringt, Farbmanagement verwenden, damit er die vom Kunden gewünschte Farbdarstellung trifft.

Der Lieferant der Bilder kann Farbmanagement verwenden, wenn er schon an seinem Monitor in etwa simulieren will, wie es auf Papier aussehen wird. Er kann es auch lassen, z.B. Privatkunden, die nur Bilder ausbelichtet haben wollen. Egal ob mit oder ohne Profil, ab hier scheiden sich dann die Wege:

1. Entweder werden die Bilder ohne ICC-Profil ausgeliefert, dann muß der Dienstleister das für seine Ausgabemaschine nötige Farbmanagement selbst betreiben. Dies wäre der Weg für Privatkunden, die ihre Bilder unkompliziert ausbelichten oder drucken lassen wollen. Der Dienstleister muß also alle Ahnung haben, der Kunde wenig bis keine.

2. Oder man gibt dem Bild ein ICC-Profil mit. Das muß dann der Dienstleister auf allen Geräten, auch Monitor, verwenden.

Gruß,

Ralf

PS. Farbräume - sRGB, AdobeRGB (oder die noch größeren L-Star RGB, ECI-RGB v1.0; sowie die Maximalfarbräume CIE RGB, WideGamut RGB, Kodak ProPhotoRGB) sind nicht Gegenstand dieses Beitrags. Dann wirds noch etwas komplizierter.
 
AW: Farbmanagement und Monitorkalibrierung

Marti_S schrieb:
ich beziehe mich auf die Korrespondenz die FriBue mit Colorvision hatte und der hat sie ja bereits allen zur Verfügung gestellt
Wo bitte? Mit genauer Anfrage und wortwörtlicher Antwort?
 
AW: Farbmanagement und Monitorkalibrierung

guenter_w schrieb:
Wo bitte? Mit genauer Anfrage und wortwörtlicher Antwort?
Die genaue Anfrage und wortwörtliche Antwort kann dir nur Fritz (FriBue) geben, aber dass weisst du schon. Vermutlich spielst du auf eventuelle Fehler in der Kommunikation an, auf sowas werd ich mich nicht einlassen. Ich glaub schon, dass Fritz die richtig Frage gestellt hat und auch die Antwort richtig verstanden hat. Vielleicht will er ja selbst was dazu sagen. Meine eigenen Erfahrungen mit Farbmanagement zeigen mir, dass es einen unterschied in der Anzeige zwischen Programmen mit und ohne Farbmanagement gibt.

Ich denke die Argumente sind bereits ausgetausch und die Diskussion führt nicht mehr weiter. Interessant wäre nur, ob JKS selbst stellung nehmen möchte und sagt, ob er eine Farbverwaltung für FF irgendwann vorsieht. Ich schätz mal eher nicht. Ich kann auch ohne leben, hab genug Programme die ich statt FF verwenden kann.

Martin
 
AW: Farbmanagement und Monitorkalibrierung

Der Arbeitsfarbraum von Windows ist SRGB. Der Arbeitsfarbraum des Monitors sollte auch SRGB sein. Ein Farbmanagagement im Bearbeitungsprogramm selbst, kann also erst zur Vorbereitung auf verschiedene Ausgabegeräte nötig sein. Der Monitor gehört sicher nicht dazu, den managt Windows selbst. Ferner wäre es erforderlich um Fremdprofile einlesen zu können. Das geht bereits in Fixfoto, per Konvertierung, nur eben automatisch. Klar, wer Adobe-RGB im vollen Umfang nutzen will braucht ein anderes Programm.

Irgendwann verlangt noch einer, das Joachim für 30,-EUR auch noch einen Monitor beipackt (Adobe-RGB-tauglich, versteht sich).
 
AW: Farbmanagement und Monitorkalibrierung

webwolfs schrieb:
Der Arbeitsfarbraum von Windows ist SRGB. Der Arbeitsfarbraum des Monitors sollte auch SRGB sein. Ein Farbmanagagement im Bearbeitungsprogramm selbst, kann also erst zur Vorbereitung auf verschiedene Ausgabegeräte nötig sein. Der Monitor gehört sicher nicht dazu, den managt Windows selbst. Ferner wäre es erforderlich um Fremdprofile einlesen zu können.
Hallo!

Der Arbeitsfarbraum des Monitors ist - hoffentlich - innerhalb sRGB. Ansonsten volle Übereinstimmung!

Gruß

Günter
 
AW: Farbmanagement und Monitorkalibrierung

Hallo!

Das, was ich sehe, ist, dass es offensichtlich User gibt, die Fakten nicht auf die Reihe kriegen. Die "Diskussion" ist schon seit Anbeginn keine.

Fakten:

Das Hardware-Kalibriergerät (z.B. ColorPlus oder Spyder2) stellt, vorausgesetzt man hat den Monitor auf die Werkseinstellungen zurück gesetzt, unter Beachtung der Bedienungsanleitung den Monitor auf farbrichtige Darstellung unter der Farbtemperatur 6500° K und Gamma 2.2 ein. Diese Einstellung wird unter Windows in der Ansteuerung des Monitors eingetragen und als Standard verwendet (von Anwendungen wie z.B. Office, Internet Explorer, MS-Paint und auch FixFoto. Ausnahme sind die Anwendungen, die ihr eigenes Farbmanagement mitbringen). Genutzt wird von Windows der Farbraum sRGB, welcher kleiner ist als z.B. Adobe-RGB, das wiederum kleiner ist als CIE-Lab. Praktisch kein Monitor kann sRGB voll darstellen, die Anzeige wird aber auf den darstellbaren Raum innerhalb sRGB kalibriert. In die Bilddatei bzw. die EXIF wird standardmäßig nichts eingetragen. Dies ist in der Kette Eingang - Darstellung selbstverständlich ein Farbmanagement.

Überschreibe ich die Kalibrierungswerte mit einem anderen Farbprofil, dann kann ich mir die Kalibrierung schenken (siehe Bedienungsanleitung von Colorvision).

Fremdgelieferte Farbräume kann FixFoto importieren und auch in andere Farbräume exportieren ("Bild" --> "Farbart" --> "Farbprofil"). Bei diesem Im- bzw. Export werden die Farben geändert (Beispiel: aus sRGB R =255 wird in AdobeRGB R = 218). Insofern "kann" FixFoto durchaus mit Farbprofilen umgehen.

Zitat: "Kann man eigentlich sicher sein, dass man perfekte Ausdrucke am Drucker oder Abzüge vom Fotodienst erhält, wenn man seinen Bildschirm kalibriert hat? NEIN!!! Das sind zwei völlig verschiedene paar Stiefel! Die Bildschirm-Kalibration stellt sicher, dass die Farben eines Bildes korrekt am Bildschirm dargestellt werden. Ein angeschlossener Tintenstrahldrucker profitiert insofern von der Monitorkalibrierung, dass die Bilddateien vom Benutzer beim Scanvorgang oder im Bildbearbeitungsprogramm nicht versaubeutelt werden. Aber ob der Drucker die Bildfarben richtig darstellt oder nicht, hängt ganz von dessen Qualität ab. Und man ahnt es schon - es gibt auch Kalibrier-Toolkits für Drucker, die analog zu Bildschirm-Kalibrier-Toolkits funktionieren: Probeausdruck mit genormten Farben erstellen, tatsächlich gedruckte Farben mit einem Messgerät ermitteln und mit Hilfe einer Software ein individuelles Druckprofil erstellen. Von einem Bilderdienst, der seine Geräte richtig kalibriert hat, kann man jedoch sehr gute Abzüge erwarten, wenn man seinen eigenen Bildschirm richtig kalibriert hat." Aus der Filmscanner-Seite

Das war's jetzt nun aber!

Gruß

Günter
 
AW: Farbmanagement und Monitorkalibrierung

Liebe Diskussionsteilnehmer,

langsam wird das Thema unerfreulich, man beharrt auf seinem Standpunkt, zieht den Anderen ins lächerliche und zweifelt an seinen Aussagen..

Normalerweise veröffentliche ich keinen Briefverkehr, aber da man meine einfache Aussage anzweifelt, werde ich die Antwort der Firma Color Vision, für eine kurze Zeit hier einstellen.

-----------------------------------------------------------------------

Sehr geehrter Herr Buening,

zuerst einmal herzlichen Dank für Ihr Vertrauen in ColorVision.

Wenn ein Programm kein Farbmanagement unterstützt, dann sehen sie die Farben unkorrigiert.
Bei diesen Programmen kann kein Profil angesteuert werden.


Mit freundlichen Grüssen

Name durch Admin entfernt.
Support ColorVision
by Datacolor AG
Brandbachstrasse 10
CH-8305 Dietlikon (ZH)

fon: +41 44 835 38 30
fax: +41 44 835 38 20

________________________________

Von: Fritz Buening [mailto:Emailadresse durch Admin entfernt.]
Gesendet: Do 12.01.2006 12:44
An: Emailadresse durch Admin entfernt.
Betreff: Spyder 2 Pro Farbmanagemet

Guten Tag,

um meinen Monitor und Videoprojektor auf annähernd gleiche Farben zu
bringen, kaufte ich mir bei Ihnen Spyder 2 Pro.

Die Kalibrierung ergab auch, bei Programmen mit Farbmanagementunterstützung,
eine gute Übereinstimmung der Farben,

Nun nutze ich aber für die Bildbearbeitung sehr gerne ein Programm
(FixFoto), das kein Farbmanagement unterstützt und hier habe ich eine
deutliche Farbverschiebung nach rot-braun . Das Gleich trifft auch bei
meinem Videoprojektor zu, hier benutze ich zur Bildpräsentation Picture to
Exe, welches auch kein Farbmanagement unterstützt.

Meine Frage ? gibt es eine Möglichkeit, die mit Spyder 2 Pro gewonnen
Korrekturen auch in Programmen ohne Farbmanagement zur Wirkung zu bringen.

Mit freundlichen Grüßen

Fritz Büning
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Farbmanagement und Monitorkalibrierung

Bevor sich eine gewisse Schärfe in die Diskusion einschleicht, wäre es vielleicht angebracht, etwas mehr in die Details zu gehen. Das bloße Zerren an "Farbmanagement" oder nicht bringt ja auch nicht weiter. Ich trage mal folgende "Erkenntnis" dazu bei:

Windows hat ein eingebautes Farbmanagement (ICM / Integrated Color Management). Nix Neues.
Bei Microsoft kann man ein Tool für die Systemsteuerung herunterladen:
http://www.pcwelt.de/downloads/betriebssystem/updates/123050/index.html
und sich damit die in Windows eingebundenen Profile ansehen, ergänzen, zuweisen und ausprobieren, was dann passiert.

Windows betreibt standardmäßig eigenes Farbmanagement, Software, die eigenes Farbmanagement beherrscht, übersteuert das Windows Farbmanagement an den gewünschten Stellen. Bis hierher ist die Sache überschaubar und unstrittig, denke ich.

Dann taucht aber die Frage auf:
Was passiert denn eigentlich mit dem automatisch als Standardmonitorprofil in Windows eingetragenen Spyder-Profil, wenn ColorVision sagt, ohne farbmanagementfähige Software wäre es nicht nutzbar?
Oder andersherum: Was benutzt Windows für die Grafikausgabe, wenn nur ein Spyder-Ausgabeprofil eingetragen ist, aber u.U. nicht genutzt wird?

Googeln, Kollegen, und vielleicht mal etwas experimentieren zu allgemeinem Nutz und Frommen. Bevor über dem Thema der Krieg ausbricht, vielleicht mal Details austauschen und versuchen zu deuten? Das brächte uns sicher weiter, als Pauschalaussagen.

EDIT:
Werner, hast Du bei Deinen Grafikdatei-Tiefbohrungen eigentlich schon mal Ort und Systematik eingebundener Profile und Profilzuweisungen gefunden?
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Farbmanagement und Monitorkalibrierung

Hallo Jochen,

in JPEG ist das ICC-Profil im App2-Marker (FFE2h) abgelegt. Nach der Kennung "ICC_PROFILE" + 00h ist das ICC-Profil identisch mit dem Dateiinhalt einer ICM-Datei.

Aufbau Jpeg-Marker App2:
JPEG-Marker 2 Bytes: FFE2h
Größe Datenbereich 2 Bytes: WORD nach Motorola-Konvention
Datenbereich: "ICC_PROFILE" + 00h + 01h + 01h + Dateiinhalt(ICC)
Gemäß den JPEG-Konventionen darf der Datenbereich nicht größer als 65534 Bytes sein.

In Tiff liegt das Profil im Tag 8773h.

Schönen Gruß,
Werner.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Farbmanagement und Monitorkalibrierung

Jochen schrieb:
Googeln, Kollegen, und vielleicht mal etwas experimentieren zu allgemeinem Nutz und Frommen. Bevor über dem Thema der Krieg ausbricht, vielleicht mal Details austauschen und versuchen zu deuten? Das brächte uns sicher weiter, als Pauschalaussagen.

Hallo Jochen,

ich danke Dir, daß Du zu einer sachlichen Diskusion ermunterst.

Ich will dazu auch gerne beitragen, aber leider muß ich mich dabei wiederholen, unter XP Hilfe und Support und dann nach Farbverwaltung suchen, bekommt man aus meiner Sicht, die notwendigen Antworten.

Allen ein schönes und entspanntes Wochenende
 
AW: Farbmanagement und Monitorkalibrierung

Nicht gerade mein Spezialgebiet, aber die icc-Profile liegen bei WXP im Verzeichnis \system32\spool\drivers\color.
Ausprobiert: Eine Kalibrierungs-Software kann jedoch ein Profil anpassen/verbiegen und die entsprechenden Werte nur in der Registrierung ablegen, dann gibt es keine adäquate icc/icm-Datei und dennoch eine völlig veränderte, Windows-weite Darstellung.
Worauf greift dann ein EBB-Programm zurück? Wenn die Werte der als Standard definierten ICC genommen werden, dann wird die Darstellung vielleicht daneben liegen. Man müsste ja die betreffenden registry-Werte auslesen, bzw. erstmal erkennen, wo sie sich befinden.
Aber wie gesagt, das ist nicht mein Ding, sicher erzähle ich den zuständigen Experten damit nichts Neues.
Gruß Heiner
 
AW: Farbmanagement und Monitorkalibrierung

Hm,

habe mir gerade ein Skript gebastelt, welches die eingebetteten ICC-Information mittels 'FF_ConvertColorProfile sTmpICCFile, "sRGB", 3' umrechnet. Kann keinen Unterschied am Bildschirm feststellen. Vielleicht habe ich die falschen Dateien?

Grübel,
Werner.
 
AW: Farbmanagement und Monitorkalibrierung

Hallo!

Der Artikel hat sich so gut angelassen...und dann irrt der Mann bezüglich Weißpunkt. Weißpunkt hat nichts mit Farben oder Farbtemperatur zu tun, sondern nur mit Helligkeit. Ändert man die Farbtemperatur des Monitors von 9300 Kelvin auf 6500 Kelvin ändert sich der Weißpunkt überhaupt nicht, da sich die Helligkeit nicht ändert. Irgendwie verwechselt er Weißabgleich mit Weißpunkt.

Es ist nun die Frage, was meint die Beschreibung des Spyder mit Weißpunkt? Den richtigen oder den Weißabgleich?

Gruß,

Ralf
 
AW: Farbmanagement und Monitorkalibrierung

@Fritz
Ich will dazu auch gerne beitragen, aber leider muß ich mich dabei wiederholen, unter XP Hilfe und Support und dann nach Farbverwaltung suchen, bekommt man aus meiner Sicht, die notwendigen Antworten.
Das Procedere der Zuweisungen usw. ist dort recht ausführlich dargestellt. Leider geht es nicht so recht in die Tiefe und ist dem Verständnis der Interna nicht so förderlich, wie es wünschenswert wäre.

@Werner
Mit .icc-Profilen sollte es gehen, .icm werden nach meinen "Forschungs"-Ergebnissen nicht verarbeitet. Es müssen für Eingangs- und Ausgangsprofil die vollen Pfade angegeben werden. Kann sein, daß bei Nichtangabe des Eingangsprofils sRGB angenommen wird, das weiß ich aber nicht.
Hast Du herausgefunden, was es mit "Zugewiesenen Profilen" auf sich hat? Gibt es einen nackten Profilnamen im Bild ohne Einbettung des ganzen Profils?

@Mario
und trotzdem würde es vielleicht der Verständlichlichkeit des Anliegens dienen, sich die Seite
http://digitalfotografie.beitinger.org/kalibrierung/index.html
einmal anzuschauen. Besonders den Punkt "2-Stufen-Kalibrierung mit ColorPlus"
Das ist der Casus Cnactus! So haben alle ein wenig Recht behalten, die einen ein bißchen mehr als die anderen. Das erklärt, warum nach der Spyder-Kalibrierung des Monitors als Teilleistung deutliche Verbesserung sichtbar und trotzdem Farbmanagement erforderlich ist, um das erstellte Profil wirklich zu nutzen. Ich bin auch darauf hereingefallen - mea culpa :).

Gruß Jochen
 
AW: Farbmanagement und Monitorkalibrierung

Als stiller Mitleser dieses Thread's ist mein bisheriges Verständniss so:

Kalibrierung (speziell Montitor) brauche ich wenn ich ein sRGB(x,y,z) so sehen will wie es
gedacht ist. Dann brauche ich keine Farbmanagment wenn alle beteiligten per default auf sRGB stehen.
Das Farbmanagement kommt erst ins Spiel wenn ich auf einem sRGB-Gerät(Montior) bestmöglich
sehen will wie ein anderes Gerät (mit anderem oder anders eingeschränktem sRGB)
das Bild wiedergeben würde,
oder wenn die Quelle kein sRGB ist und ich trotzdem einen Eindruck haben will wie dies auszusehen hat. (Mit meinen sRGB möglichenkeiten des Monitors )

Wenn ich davon ausgehe das auch der Bilderdienst versucht bestmöglich sRGB zu Papier zu bringen
dann reicht mit eine Kalibration des Montitors.
 
AW: Farbmanagement und Monitorkalibrierung

Kleines Experiment in V2.80 B132: In den Optionen einstellbares Profil für die Bildschirmausgabe. (Als Eingang wird sRGB impliziert). Schnellumschaltung mit Strg+F12.
Z.Zt. ist nur die Anzeige im Arbeitsbereich betroffen, weder Ganzbildschirmansicht, noch Vorschaudialoge!
 
Zurück
Oben