AW: mit der neuen Kamera geht es nicht mehr
Hallo,
na ja zum Flicken wäre es dann zu spät, da sind die Daten schon weg.
Sagen wir mal so: Einige Strukturen sind empfindlich wie ein einzelner Spinnfaden in der großen Welt. Nicht aufgepaßt und schwupps ist er ab. Ich hole diese Daten ins Netz bevor der Faden reißen kann. Dann gibt es nur noch das Problem, den Ort des Spinnennetzes zu ändern oder es an seinem Platz zu lassen, wie FF es macht und seine eigenen Fäden danach zu spinnen.
Bei vielen Kameratypen nehme ich noch das kamerainterne große Vorschaubild aus dem "Netz". Somit ist es dann für Programme wie FF wieder möglich, seine Fäden hinter dem Netz des Kameraherstellers zu schreiben.
Im Übrigen bin ich auch nicht unfehlbar. Unbekannte Hersteller und Kameras mit neuen Make-Signaturen versuche ich mit MS-Offset abzufangen. Heißt aber nicht, dass das auch mal schief gehen kann.
Kommt darauf an, was so ein Hersteller sich so alles einfallen läßt, um Reverse-Entwickler das Leben schwer zu machen, damit sie Ihren Vorsprung in der Abbildungstechnik behalten können. Damit sind allerdings nicht wir kleinen Leutchen gemeint, sondern Konkurenzhersteller der Kamerafirmen.
Außerdem möchten einige Hersteller Ihre Strukturen so verschlüsseln, dass die Aufnahmen als Beweisaufnahmen vor Gericht Gültigkeit erreichen können. Manipulationen sollen durch Verschlüsselung der speziellen Herstellerdaten und verschiedene arithmetischer Methoden zur Verschlüsselung des Zeitstempels und Verifizierungscodes der Bilddaten auffliegen. Das Original als eindeutig verifizierbar sein. Derzeit geht offenbar z. B. Nikon diesen Weg, aber auch Binärstrukturen, die wie bei Kodak und Canon sich mit jedem Modell, tw Firmware ändern, sollen das "Fälschen" erschweren.
Darum bin ich auch immer wieder auf Rückmeldungen angewiesen, ob z. B. das mitgelieferte Herstellerprogramm die Daten immer noch lesen kann, nachdem ich am Werke war.
Bei Oly ist es z. B. einfach. Wenn was nicht passt, schmieren deren Programme gnadenlos ab
. So kann ich auch an einem aus RAW entwickeltes TIFF-Bild mit 16Bit/ch noch die perfekte Objektiventzerrung durchführen. Das geht jedoch nur, weil ich die Exifdaten auch in 48-Bit-Tiffs schreiben kann. Das schreibt nicht mal die Herstellersoftware, aber lesen kann sie es!
@Eike: Sieh Dir das Programm in meiner Signatur mal an. Hat die gleiche Engine wie WPRepair und FF kann, sofern "Für EBV-Programme vorbereiten" aktiv ist, ohne Probleme weiter arbeiten. Backup für Originale ohne Eingriff können separat angelegt werden. Ein weiter Vorteil: Mehrere Karten können aus vollkommen verschiedenen Kameras kommen, die Karten willkürlich eingelesen werden und es sortiert alle Daten nach dem Zeitstempel im Cache und schreibt es dann gezielt in die gewollten Verzeichnisse; sofern genügend Platz auf der Platte ist
. Die Beta schreibt Dir auch noch Kontaktdaten (VCards können in die Kontaktdatenbank importiert werden(ebenfalls VCard-Kontainer)) in XMP und kann IPTC und Exif nach XMP exportieren. (Speichereffizient wäre dies auf die benötigten Daten zu beschränken, was möglich ist!). Das alles kann schon beim Einlesen mit der Stapelverarbeitung abgearbeitet werden, so dass nur noch individuelle Änderungen nötig sind.
Anm.: Ich verwende XMP eigentlich nur bei Veröffentlichungen der Presse, oder wenn ich Bilder digital weiter gebe. Sonst reicht mir IPTC und Exif allemal aus.